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  [TECHNO VISIONEN II. Sound als Fenster zu digitalen Bildräumen]

PANEL
Verein Medienturm
Großmarktstraße 8b, A-8020 Graz
02.11-03.11.2001

Konzeption: Christian Höller; Werner Jauk

Kooperation: Institut für Musikwissenschaft, Universität Graz
Ausgangspunkt des Panels TECHNO-VISIONEN II soll die Spezifik der Neuen Musik und der sie begleitenden Bildebene sein: Welche gestalterischen Muster lassen sich von der Sound-Ebene in andere Bereiche hinein übertragen? Welche Besetzungen lassen diese neuen Bildräume zu, die primär von synästhetischen „Techno-Visionen“ geprägt sind? Eine vom Statischen befreite bildende Kunst orientiert sich heute immer stärker an der Zeitgestalt Musik, eine vom Abbildenden befreite an der zeichenhaft gegebenen musikalischen Wirklichkeit, eine prozessuale, die sich schließlich am Ereignishaften des kommunikatorisch geregelten Musizierens sowie der algorithmisch geregelten seriellen Musik orientiert. Was sich als großflächiger kultureller Prozess darstellt, zeigt sich auch in Form eines systematischen Wandels. Nach der Orientierung der neuen Künste an der Musik vollzieht die digitale Welt die Transgression des Mechanistischen – die Dominanz der „Sicht der Dinge“ schwindet, ihr wird die „Logik des Auditorischen“ zumindest beigestellt. Das Auditorische als vermittelnder, medialer „Visionär” – ein fruchtbares Paradoxon.

Susanne Binas, Tina Frank, Christian Höller, Werner Jauk, Axel Roch, Peter Weibel

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Christian Höller, TECHNO-VISIONEN II, 2001. Symposium

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