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  [YUV. Non-figurative Electronica]

SHOW
Verein Medienturm
Großmarktstraße 8b, A-8020 Graz
25.03-30.03.2003

KONZEPT: Antje Weitzel, Mirjam Wenzel
Das Kürzel YUV bezeichnet die Licht- und Farbwerte eines Videobildes und beschreibt dessen Aufbau. Die unter diesem Kürzel präsentierten Konzeptvideos unternehmen eine vergleichbare Destruktion: sie reduzieren das visuelle Arsenal auf soundgesteuerte Anordnungen von Farbflächen und Linien und unterstreichen den nonfigurativen Charakter von elektronischer Musik. Im Unterschied zu Musikvideos, in denen die Performance von Bands und Stars bildhaft angereichert werden, stellen sich die präsentierten Videos vor allem als Visualisierung eines konzeptionellen Textes dar. Eines Textes, der von Stadtlandschaften, audiovisuellen Empfangsstörungen, geometrischen Farbkompositionen wie digitalen Codes erzählt und sich im Rhythmus des Schnitts und des Beats beständig neu strukturiert. Die von diesem Text gespeisten Videoarbeiten beschreiben ein sowohl analog als auch digital generiertes Feld, das sich zwischen avantgardistischem (Trick-)Film der 1920er Jahre und gegenwärtiger VJ-Culture aufspannt und somit eine visuelle Archäologie von elektronischer Musik ermöglicht.

Antje Weitzel, Mirjam Wenzel

HC Gilje, Sebastian Oschatz, Mirjam Wenzel

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HC Gilje, H.K. MARK1, 1998. Video.

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