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  [ALLHAMDULEILAH. G.R.A.M.]

SHOW / LIVE ACT
quartier21
Ovalhalle / MQ Wien Museumsplatz 1, A-1070 Wien
06.03-10.04.2005

MEDIENTURM SHOWS 05
REDE: Katarina Czerny
„Ein Computer wird von innen und außen mit zwei Webcams gefilmt; die Bilder werden ins Internet übertragen. Von einer Website holt sich der auszuschäumende Computer Bilder seiner eigenen Zerstörung und zeigt diese, solange er noch funktionstüchtig ist.“ Soweit die „Versuchsanordnung“ des Architekten Thomas Kienzl, die G.R.A.M. analog zur 2003 durchgeführten Neuinterpretation der Rudolf Schwarzkogler-Aktion „musi kalische komödie für’s fernsehen (farbfernsehen)“ neu interpretiert. Die Zerstörung eines Computers durch PU-Schaum wird von G.R.A.M. mit den via Internet veröffentlichten Videos über Geiselnahmen durch islamistische Glaubenskrieger in Verbindung gebracht: Eine Dreiecksbeziehung zwischen Täter, Opfer und Konsument (Publikum) entsteht. Die Aktion läuft auch im virtuellen, öffentlichen Raum: eine Mensch-Maschine-Inszenierung als Endlosschleife: Nur so funktioniert der moderne Terror.

Der Titel der Aktion ALLHAMDULEILAH stammt aus dem Persischen und bedeutet „Gott sei Dank“.

G.R.A.M.

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G.R.A.M., ALLHAMDULEILAH, 2005. Video. Courtesy Edition Medienturm, Graz

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